Hey Peoples! Willkommen auf meinem ersten Blogpost den ich schreibe. Er handelt von meiner Reiseerfahrung nach Kreta, Griechenland mit Fiona. 
Übrigens, glaubt ihr an Karma? Ich ja manchmal schon. 
Also gut, fangen wir ganz von vorne an. Den Flug nach Kreta habe ich Fiona zum 22. Geburtstag geschenkt. Da sie zu Weihnachten Geburtstag hatte und wir von Februar bis April Semesterferien haben, hat es sich angeboten in der Zeit zu fliegen. Leute, es lohnt sich richtig recht früh zu Buchen und Off-Season zu fliegen. Der Flug hat hin und zurück jeweils knapp 100 € gekostet, was ich echt günstig finde. 
Nun zum Thema Karma. Seit einiger zeit bin ich ein unglaublich organisierter Mensch mit Kalender und dem ganzen geworden. Eingetragen war also 21.2 - 01.03 für den Urlaub. Als Abflugtag habe ich den 22.02 markiert, der Donnerstag. Der 21.02 war zusätzlich eingetragen, damit wir das packen usw. auch organisiert kriegen. Wir mussten extrem Kompakt packen, warum erfahrt ihr dann später. 
Ich hab die Tage runtergezählt bis wir endlich wegfliegen konnten. Gestresst von Arbeit, Uni und all dem anderen Kram, war die Vorstellung endlich im Urlaub zu sein und vom Kopf her mal wieder Frei zu sein paradiesisch. Voller Vorfreude saß ich also einen Tag vor Abflug, am 21. den Mittwoch, am PC zum Check-in. Aus irgendeinem Grund funktionierte der Online Check-In nicht und ich fragte mich die ganze Zeit warum zum Teufel? Bis ich herausfand, dass der Flug heute ging. Heute morgen um 8, dem Mittwoch. Ich war überwältigt von meinen eigenen Gefühlen. Ich war unglaublich sauer auf mich selbst, dass ich jetzt anscheinend den Urlaub verdorben hab und wir es gar nicht mehr nach Kreta schaffen. Traurig, dass mir diese Auszeit nicht vergönnt war und dass ich dieses Geschenk einfach verbockt hab. Fiona saß zu dem Zeitpunkt bei mir und war unglaublich niedergeschlagen, wie schlecht es mir ging. 
Da wir nicht so die Typen sind die Trübsal blasen, haben wir also schnell um 23 Uhr Abends noch nach Flügen für den Donnerstag geschaut. Siehe da, der selbe Flug, für die selbe Uhrzeit war noch da. Ich hatte wegen meines kaputten Autos kaum noch Geld. Also hat Fiona die teuren last-minute Flugkosten übernommen. Dafür bin ich ihr unglaublich dankbar! 
Es geht also weiter! Fehler passieren und was passiert ist, ist passiert. Ja das war echt blöd. Für unsere gesamte Reise haben wir uns im Voraus ein Motorrad bei Yannis von www.eurodriver.gr gemietet. Yannis ist ein unglaublich offener Mensch, denn ich habe ihm mitgeteilt, dass ich Fotograf und Videograf bin und Ihm mein Portfolio gezeigt. Rasch haben wir uns dazu geeinigt, dass ich für seine Firma einen Tag arbeite als Fotograf und Videograf. Im Austausch dazu erhielten wir einen starken Rabatt auf die Vermietung. DEAL! Einheimische kennen lernen, für sie zu Arbeiten und Geld zu sparen klingt doch Hammer! Außerdem war Yannis generell so großzügig und hatte für uns die Vermietung geöffnet, wo diese zur Off-Season doch geschlossen ist.  Das Motorrad war für den 22.2 gebucht also zum verspäteten Flugdatum. Heißt zum 21. hätten wir sowieso mit nichts, am Flughafen auf Kreta gestanden. 
Als wir nun endlich auf Kreta angekommen sind hat uns Yannis schnell in Empfang genommen. Hammer Typ echt. Falls ihr mal nach Kreta reist empfehle ich euch, meldet euch bei ihm, wenn ihr ein Auto oder Motorrad braucht. Die Preise und seine Leistungen (Versicherung etc.) sind sehr gut. Das zwischenmenschliche stimmte auch direkt. Er war sehr überrascht mit wie viel Gepäck wir zu zweit auf dem Motorrad fahren wollten. Da ich meinen super tollen Reise-Backpack dabei hatte, und wir nahezu alles da reingestopft haben, sah unser setup doch schon ganz solide aus. 
Zum Thema Karma. 
Yannis erzählte uns, dass es am 21.2 so extrem auf Kreta gestürmt hat, das wir keine Chance hätten mit dem Motorrad überhaupt wohin zu fahren. Vielleicht hatte es also schon von Anfang an seinen Grund warum ich den Flug verpeilt hab. Es kommt eigentlich nicht so häufig vor, dass ich sowas falsch plane. Aber naja, das hat uns den Arsch gerettet. Denn Am ersten tag haben wir uns vorgenommen von Iraklio nach Chania zu fahren, (schaut mal bei google maps wie weit das weg ist.) Ca. 2 Stunden Fahrt hieß es mit schwerem Gepäck. Im Sturm wäre es extrem gefährlich geworden. 


Nachdem Yannis mir kurz das Motorrad gezeigt hat und wir den Papierkram geklärt haben, sowie unsere gemeinsame Tagestour auf der ich andere Bikes ablichte etc. ging es kurzer Hand noch zu einer Tankstelle. Dort hat uns Yannis netterweise noch Kettenspray gekauft, da er nicht wusste, dass wir direkt am ersten Abend so viel Strecke zurücklegen. Tja! Unterschätz mal nicht die jungen Leute. Haha. Nach dem Volltanken gings dann los auf der "Autobahn". Eher eine sehr kurvenreiche deutsche Landstraße, auf der es dann ca. 150 km Richtung Chania ging. Da es schon dunkel war und die Straßen kaum bis gar nicht beleuchtet waren, war es schon echt gruselig. Aber wir haben es geschafft und sind zu unserer Unterkunft (Airbnb) gekommen, die echt toll war. Ein kleines Loft/Apartment mit Hängematte und all dem drum und dran. Auch hier wieder echt eine tolle Erfahrung. Ich hab das Apartment auf Airbnb gesehen, aber für unsere Zeit war dies nicht Buchbar, weil Off-Season. Da das Apartment so schön war, dacht ich mir frag ich trotzdem mal nach! Siehe da eine super sympathische Design Studentin aus Griechenland antwortete mir und schrieb, dass wir es doch buchen könnten! Denn ihre Mutter sei in der Nähe und könnte uns den Schlüssel bereitlegen. Danke Candia. Ihre Mom war so großartig. Zum Empfang gab es leckeren Kuchen und Snacks. Morgens gab es immer frischen O-saft. Einfach wow!
An unserem ersten Tag sind wir nach Balos Beach gefahren nachdem wir in unserem kleinen Städtchen einkaufen waren. Tagsüber ist Kreta so unglaublich schön! Also hier stimmt echt das Sprichwort ein unterschied wie Tag und Nacht. Crazy. Die Fahrt zum Beach ca. 45 min. "Autobahn" und dann nochmal abenteuerliche 30 min. über einen Schotterweg? Ziemlich gruseliger Weg aus tennisballgroßen Steinen. Hat aber Spaß gemacht und als wir angekommen sind war der Ausblick einfach traumhaft. Natürlich haben wir hier auch unsere Acro-Yoga Skills ausgepackt.
Die Rückfahrt war sehr angenehm bei 15-20°C, während es bei uns zuhause teilweise -10° war. Verrückt. 
Am nächsten Tag ging es an der "Gouverneto Monastery" vorbei zu einem Wanderweg der runter zum Meer führte. Gönnt euch einfach die Bilder. :) 
Unsere City sah so aus. 
Danach den Tag hatte Fiona etwas Zeit für sich und ich war unterwegs mit Yannis und seiner Familie. Wir haben dann die Produktfotos/Filme gemacht und eine kleine Tour. Zum Ende des Tages gab es dann noch traditionell griechisches Essen während der Fastenzeit. Unglaublich vegetarisch was man kaum erwartet und auch Meeresfrüchte lastig, sau lecker! Die Produktfotos und Filme findet ihr in meinem Portfolio unter Projekte. 

Am Tag danach ging es dann zur "Gouverneto Monastery" ein Kloster. Der Ort war so ruhig und schön. Perfekt zum entspannen. Außerdem haben wir Freundschaft mit einer Katze geschlossen die dort abhing. 
Dann waren wir noch einen Tag in einer größeren Stadt. Chania.
Uuuund dann noch unterwegs zur Aradena Schlucht. ;) 
Der Rest der Reise war dann noch sehr entspannt. Ich hoffe euch hat die kleine Story gefallen und vergesst nicht. Karma gibt es doch. 
Bis dann!


Marcel
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